ACHTUNG! Alle gemeinschaftlichen Aktivitäten ruhen – Heimatmuseum geschlossen!

Bis auf weiteres sind, entsprechend der Leitlinien von Bund und Ländern vom 16. März 2020 (https://www.bundesregierung.de/…),
alle Zusammenkünfte und gemeinschaftlichen Aktivitäten des Arbeitskreises für Heimatkunde Nieder-Roden e. V. (AKHNR) eingestellt.

Damit bleibt auch das Heimatmuseum Nieder-Roden geschlossen!

Der Vorstand ist weiterhin erreichbar unter: info@heimatverein-nieder-roden.de

Die Verantwortlichen des AKHNR bitten die Mitglieder und Interessierten um Verständnis!

Aufgrund der stark dynamischen Lageentwicklung bitten wir diese Informationen als vorläufig zu betrachten.

Vielen Dank!

ACHTUNG! Jahreseröffnung und Museumscafé abgesagt!

Vor dem Hintergrund der kritischen Entwicklung von Corona-Virusinfektionen hat sich der Vorstand des Arbeitskreises für Heimatkunde Nieder-Roden e. V. (AKHNR) schweren Herzens dazu entschlossen die für Sonntag, den 15. März 2020, geplante Eröffnung der Jahresausstellung abzusagen.
Auch das Museumscafé wird nicht geöffnet, es erfolgt keine Bewirtung.

Besonders bewogen hat den Vorstand, dass ein Großteil der Mitglieder und Besucher zu den besonders gefährdeten Personengruppen gehören. Der Schutz der Gesundheit geht für uns vor. Wir bitten daher alle Betroffenen um Verständnis.

Die Eröffnungsveranstaltung soll nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 durchgeführt werden.

Die Durchführbarkeit von weiteren Veranstaltungen im Jahresverlauf wird anlassbezogen geprüft, und die Öffentlichkeit entsprechend informiert.

Mit neuer Jahresausstellung ins Museumsjahr 2020! – Rollwald im Fokus

Die Siedlung Rollwald, der Ortsteil an der Peripherie der größten Stadt des Landkreises, erfährt relativ wenig Aufmerksamkeit – zu Unrecht findet nicht nur der Arbeitskreis für Heimatkunde Nieder-Roden e. V. (AKHNR).

Rollwald aus der Luft, Blickrichtung Südwest, im Jahr 1998 – © Rollwald-Dokumentation

Vor allem die zwar recht junge, aber hochinteressante Geschichte hat es in sich. Die Errichtung des Arbeitslagers in der Zeit des Nationalsozialismus brachte eine Prägung mit sich, mit welcher der Ort bis heute fest in Verbindung gebracht wird. Die rasante Entwicklung der 1950er, 60er und 70er Jahre hat viele Spuren abreißen und überbauen lassen. Umso mehr ein Grund dafür, sich auf die Suche nach dem zu machen was geblieben ist, und sich bewusst zu machen was nachfolgte.

Logo des Archivs der „Rollwald-Dokumentation“ – © Werner Stolzenburg

Das dies heute überhaupt möglich ist, verdanken wir wie so häufig einigen wenigen Engagierten die zu ihrer Zeit, weiter gedacht, mehr wahrgenommen und auch festgehalten haben als der Durchschnitt. Zusammengeführt wird das dokumentarische Gedächtnis Rollwalds seit vielen Jahren von Werner Stolzenburg, Mitglied des AKHNR. Er hat unter dem Begriff „Rollwald-Dokumentation“ eine beeindruckende Sammlung an Fotos, Dokumenten, Broschüren und anderen Exponaten zusammengetragen, strukturiert und aufbereitet. Dieses Werk bildete bereits die Basis für viele Ausstellungen und Beiträge, wie den Ausstellungsführer zur ersten Jahresausstellung zum Thema Rollwald, damals zum 75-jährigen Bestehen, im Jahr 2013.

2020 ist ein guter Zeitpunkt für ein „zweites Mal“ Rollwald. Zufall, dass das Thema der neuen Jahresausstellung fast ebenso lautet:

„Zweimal hingeschaut“
Bilder aus Rollwald – von vorgestern, gestern und heute

Eine sicherlich ungewöhnliche und interessante Gegenüberstellung von Bildern. Etwa 100 Bilder sind ab dem 15. März im Heimatmuseum Nieder-Roden zu sehen. Genau genommen sind es 200, denn jedes Bild wurde ein zweites Mal aufgenommen, Jahrzehnte, Jahre oder nur wenige Monate nach dem das erste Bild entstanden war. Keine Fotokunst, sondern Bilder aus dem Alltag.
Der kürzeste zeitliche Abstand zwischen zwei Aufnahmen ist zwei Monate, der längste etwa achtzig Jahre. Das älteste Foto zeigt das Stockum-Börnchen in den 30er oder 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, das neueste Bild ist erst wenige Wochen alt.

So wird die Bilderausstellung für Besucher auch eine kleine Zeitreise. Insbesondere Neubürger werden überrascht sein, wie es in ihrer Straße früher einmal ausgesehen hat, oder alles vielleicht nahezu unverändert ist.

Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere Exponate in Vitrinen, Ausschnitte aus dem alten „Rollwaldfilm“ von Lehrer Karl Müller, die im kleinen Kino-Saal des Heimatmuseums gezeigt werden, sowie Werner Stolzenburgs kleine Ansichtskartensammlung. Kaum zu glauben, auch Rollwald wurde im Bild auf Postkarten festgehalten und in alle Welt versandt.

Der Besucher wird auch auf eine weitere Zeitreise anderer Art mitgenommen. Hans-Peter Fuchs hatte den S-Bahnbau bis 2003 mit seiner Kamera festgehalten und erinnert mit einer Bilderserie an die letzten Stunden der Haltestelle, als der Bagger anrollte, um die alte Wartehalle abzureißen und zeigt wer zuletzt unter dem schützenden Dach stand.

Daraus ergibt sich eine wunderschöne Wiedergabe von Entstehung und Entwicklung einer kleinen Gemeinschaft mit großem Herz und starkem Zusammenhalt gepaart mit viel Eigeninitiative der Bewohner, welche die kleine Größe ihres Ortes als großen Vorteil ansehen dürfen.

Der Kindergarten in der Straße „Am Kreuzberg“ 1965 –
© Rollwald-Dokumentation

Die Ausstellung, mit ungeheurer Mühe und Liebe zum Detail zusammengestellt, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Natürlich für alle Rollwälder, aber auch für alle Interessierten aus den Nachbarorten und Gemeinden, die einen außergewöhnlichen Überblick über die Geschichte eines Ortes mit außergewöhnlicher Entstehung bekommen.

Zur Eröffnung der Jahresausstellung am 15. März 2020, um 14:00 Uhr ist die gesamte Öffentlichkeit recht herzlich eingeladen. Mit einem Sektempfang beginnt die Vernissage, bei welcher der Initiator selbst einen Einblick in Konzeption und Arbeit geben wird. Natürlich gibt es im Anschluss auch wie gewohnt frischen Kaffee und selbstgebackene Kuchen und Torten in der Museumsstubb.

Die Eröffnung bildet auch den Auftakt der Museumssaison des AKHNR. Außerhalb der regulären Öffnungstage, in der Regel der dritte Sonntag des Monats, 14:00 bis 18:00 Uhr, sind auch Führungen nach Absprache möglich.

„Wir sind unheimlich Stolz darauf, dass der Musikverein Nieder-Roden die Zusammenarbeit mit uns weiterführen und sogar ausbauen möchte, wo immer möglich!“

Frank Stoffels, 1. Vorsitzender des AKHNR
Das Logo des Musikvereins Nieder-Roden e. V.

Besonders schön wir es zu den Öffnungen im Sommer. In den Monaten Juni, August und September finden die beliebten Tage mit „Musik im Museumshof“ statt. Möglich wird das durch eine Kooperation: „Wir sind unheimlich Stolz darauf, dass der Musikverein Nieder-Roden die Zusammenarbeit mit uns weiterführen und sogar ausbauen möchte, wo immer möglich!“, sagt der 1. Vorsitzende des AKHNR, Frank Stoffels. Deutlich wird dies an einem neuen gemeinsamen Projekt: „Für den 27. Juni planen wir ein gemeinsame Freiluft-Veranstaltung auf dem Nieder-Röder Kirchplatz, mit viel Musik und anschließender Heimat-Filmnacht“. Nähere Informationen dazu werden folgen.

Es verspricht ein tolles Museumsjahr zu werden.
Schauen Sie vorbei!
Der AKHNR freut sich auf seine Besucher!

Heringsessen 2020 – Jetzt anmelden!

Am Aschermittwoch, den 26. Februar 2020, treffen wir uns um 18:00 Uhr im Heimatmuseum Nieder-Roden zum alljährlichen Heringsessen.

Um ausreichend Kartoffeln und Heringe vorbereiten zu können ist eine Anmeldung erforderlich!

Bitte meldet euch bis zum Rosenmontag, dem 24. Februar 2020, bei uns

  • per Telefon: +49 6106 733306
  • per E-Mail: info@heimatverein-nieder-roden.de

Vielen Dank und guten Appetit!

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2020

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2020 (Symbolbild) – © AKHNR

Liebe Mitglieder, wir laden euch ganz herzlich ein zur

Jahreshauptversammlung 2020
am Mittwoch, den 5. Februar 2020, um 19:30 Uhr
im Gasthaus „Zum Engel“
Ober-Rodener-Straße 16
63110 Rodgau, Nieder-Roden

Unsere Tagesordnung lautet wie folgt:

  1. Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Totengedenken
  3. Bericht des Vorsitzenden
  4. Bericht des Schatzmeisters
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Aussprache
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Neuwahl einer Kassenprüferin/eines Kassenprüfers
  9. Anträge
  10. Verschiedenes

Bitte berücksichtigt, dass laut Satzung gilt: „Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens eine Woche vorher schriftlich dem Vorstand eingereicht werden und begründet sein.“

Als zusätzlichen Anreiz bekommen alle Teilnehmer der Mitgliederversammlung den kompletten Jahreskalender und unser Jahresprogramm in gedruckter Form ausgehändigt!