Die Jahresausstellung 2026 – „Der Strumpfdieb von Nieder-Roden“

Cover des Comics „Der Strumpfdieb von Nieder-Roden“
©Pirkko Cremer

„Der Strumpfdieb von Nieder-Roden“ – der erste Nieder-Röder Comic, wurde im November 2025 vorgestellt.
Der Zuspruch für die Vorstellung übertraf alle Erwartungen. Die bemerkenswerte Atmosphäre der Veranstaltung kam nicht nur durch die liebevolle Moderation und die tollen musikalischen Darbietungen zustande – es war vor allem die emotionale Verbundenheit der Besucher zu „ihren“ Geschichten, die viele beigesteuert hatten. Pirkko Cremer konnte wieder und wieder die Protagonisten hintern den Comic-Figuren dazu bewegen ihre Geschichten zu ergänzen um weitere Anekdoten und Hintergründe – und in allen steckt Nieder-Röder Geschichte, persönliche und kollektive. Es war zu spüren, dass noch lange nicht alle Geschichten erzählt waren – hier setzt der Heimatverein mit der Ausstellung an.

„Es ist eines unserer zentralen Anliegen Geschichte(n) zu bewahren. […] Der Strumpfdieb ist ein frischer Impuls, um mehr Nieder-Röder dazu zu bewegen ihre Sicht, ihre Erfahrungen zu erzählen und so der Nachwelt zu erhalten.“

Frank Martiny, 1. Vorsitzender des AKHNR

Die Ausstellung gibt den Motiven, die einige Wochen das Foyer des Sozialzentrums schmückten, ein neues zu Hause. 
„Wir wollen dem Strumpfdieb mehr Raum verschaffen. Die Motive um weitere Dimensionen erweitern – Gegenstände, Fotografien, Erzählungen.“ beschreibt Frank Martiny, 1. Vorsitzender des AKHNR. „Es ist eines unserer zentralen Anliegen Geschichte(n) zu bewahren. Wir alle kennen historische Sachbücher – sie sind wichtig, aber unpersönlich und unnahbar. Der Strumpfdieb ist ein frischer Impuls, um mehr Nieder-Röder dazu zu bewegen ihre Sicht, ihre Erfahrungen zu erzählen und so der Nachwelt zu erhalten. Auf die Frage nach dem ‚wie war das denn, damals‘ kommt jede Generation früher oder später. Wir setzten uns dafür ein, dass es dann ein Heimatmuseum gibt, in dem die Antworten darauf vielleicht zu finden sind. Und wir möchten, dass möglichst viele einen Zugang dazu finden. Auf einer persönlichen Ebene fällt das oft leichter.“

Eine Ausstellung, die wachsen darf

Die Ausstellung gibt auch Einblicke in die Arbeit im Hintergrund – wie entsteht so ein Comic überhaupt. Vor allem soll die Ausstellung auch lebendig sein und wachsen. Vielleicht mit Gegenständen oder Bildern, die die Interviewpartner von Pirkko mit ihren Strumpfdieb-Geschichten verbinden. Eine Vitrine steht bereit – bewusst leer, damit sie über das Jahr gefüllt werden kann. Natürlich nur leihweise – alle Exponate gehen an ihre Eigentümer zurück.

Damit liegt der Fokus nicht nur auf der Eröffnung, sondern auf allen Öffnungstagen dieses Jahres. Immer wieder wird die Ausstellung um kleine Aktionen, Events und Darbietungen ergänzt – auch mit dem Schöpfer-Team um Pirkko Cremer, Christian Schütte und Tobias Boos. Beispielsweise stehen noch einige Motive im Großformat zur Versteigerung an – so können Strumpfdieb-Freunde einen einzigartigen Akzent für die eigenen vier Wände erwerben. Die Erlöse kommen dem Heimatverein zugute.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Die Öffnungstermine finden Sie rechts bzw. unten und auf unserer Seite „Termine“.


Beitrag 0 mal aufgerufen in den letzten 365 Tagen.