{"id":2988,"date":"2021-09-06T09:09:15","date_gmt":"2021-09-06T07:09:15","guid":{"rendered":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/?p=2988"},"modified":"2021-09-06T09:09:17","modified_gmt":"2021-09-06T07:09:17","slug":"pressemitteilung-des-akhnr-zur-gestaltung-des-alten-friedhofs-in-nieder-roden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/?p=2988","title":{"rendered":"Pressemitteilung des AKHNR zur Gestaltung des Alten Friedhofs in Nieder-Roden"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Versendet an die Vertreter der Presse  am 05.09.2021<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bez\u00fcglich des \u201eAlten Friedhofs\u201c Nieder-Roden begann im Herbst 2019 eine Korrespondenz (Brief\/E-Mail) zwischen dem Arbeitskreis f\u00fcr Heimatkunde Nieder-Roden e. V. (AKHNR) und der Stadt Rodgau, nachdem am 17.05.2019 eine aufw\u00e4ndig inszenierte B\u00fcrgerbefragung (\u201eCharette-Verfahren\u201c) durchgef\u00fchrt worden war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mai 2019 &#8211; B\u00fcrgerbefragung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-05-17_AKHNR_Alter-Friedhof_Charette-Verfahren_EGE_001-1024x576.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2990\" srcset=\"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-05-17_AKHNR_Alter-Friedhof_Charette-Verfahren_EGE_001-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-05-17_AKHNR_Alter-Friedhof_Charette-Verfahren_EGE_001-300x169.jpeg 300w, https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-05-17_AKHNR_Alter-Friedhof_Charette-Verfahren_EGE_001-768x432.jpeg 768w, https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-05-17_AKHNR_Alter-Friedhof_Charette-Verfahren_EGE_001-836x471.jpeg 836w, https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-05-17_AKHNR_Alter-Friedhof_Charette-Verfahren_EGE_001-560x315.jpeg 560w, https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-05-17_AKHNR_Alter-Friedhof_Charette-Verfahren_EGE_001.jpeg 1080w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Charette-Verfahren zur B\u00fcrgerbeteiligung auf dem Alten Friedhof Nieder-Roden am 17.05.2019 &#8211; \u00a9AKHNR\/EGE<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn dieser B\u00fcrgerbefragung hie\u00df es noch, dass bereits am selben Abend eine Entscheidung getroffen und direkt ein Vorschlag f\u00fcr die Gestaltung vorgelegt w\u00fcrde. Seither (Stand: 21.07.2021) wurden auf dem Gel\u00e4nde keinerlei Ma\u00dfnahmen zum Umbau vorgenommen. Auch wurden \u00fcber die \u00f6rtliche Presse oder auf anderem Wege keine Informationen kommuniziert, die angezeigt h\u00e4tten, wie der st\u00e4dtische Plan zur Umgestaltung auss\u00e4he bzw. wo gegebenenfalls verschiedene Pl\u00e4ne zur Begutachtung oder Abstimmung ausliegen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>November 2019 \u2013 Schreiben des AKHNR<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem bis zum Herbst 2019 keinerlei Reaktion zu vermelden war, hatte der AKHNR am 14.11.2019 an die Stadt zun\u00e4chst einen Katalog mit Vorschl\u00e4gen und Forderungen geschickt, die auch im Zuge des Charette-Verfahrens vor Ort vorgebracht worden waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter anderem war darin darauf hingewiesen worden, dass auf dem Gel\u00e4nde noch die Gebeine von sch\u00e4tzungsweise \u00fcber 220 verstorbenen Nieder-R\u00f6derInnen ruhen. Auch der Denkmalschutz des Eingangsgeb\u00e4udes und die Einstufung der dazu geh\u00f6renden Lindenallee, die von der Friedensstra\u00dfe aus zum Eingang f\u00fchrt, durch die Denkmalschutzbeh\u00f6rde als st\u00e4dtebaulich relevant und sch\u00fctzenswert wurden hervorgehoben. Angef\u00fchrt wurde ebenfalls, dass die alte Friedhofsmauer nach Auffassung des Vereins sch\u00fctzenswert ist und entsprechend saniert werden m\u00fcsste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem wurden mehrere Vorschl\u00e4ge gemacht, wie sich der Verein f\u00fcr die Instandsetzung und Umwandlung des Ortes in einen Ort der Erinnerung und des Gedenkens einbringen wollen w\u00fcrde. Unter anderem wurden eine Ausstellung im Geb\u00e4ude zur d\u00f6rflichen Begr\u00e4bniskultur, Anpflanzung von in der lokalen Kultur bedeutsamen Kr\u00e4utern (\u201eWerzborre\u201c) sowie die Einrichtung von Informationstafeln in Verbindung mit einem Audioguide auf Basis von QR-Codes vorgeschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig war und ist dem Verein auch, dass kein \u201eDurchgangsverkehr\u201c \u00fcber den alten Friedhof entsteht, was der Fall w\u00e4re, wenn es einen Ein- und einen Ausgang g\u00e4be. Der Friedhof oder Park, oder was auch immer daraus entst\u00fcnde, w\u00fcrde dann noch mehr als jetzt schon zum Gassi gehen und zur Verwendung als Hundetoilette anregen. Man stelle sich nur vor, auf einem aktiven Friedhof w\u00e4ren Hunde erlaubt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr viele Nieder-R\u00f6derInnen ist der fragliche Platz aber nach wie vor in erster Linie das: ein Friedhof. Es stehen dort auch weiterhin ausgew\u00e4hlte erhaltenswerte Grabsteine, die nach Ansicht des AKHNR auf dem Gel\u00e4nde ihren w\u00fcrdigen Platz behalten sollen. Vor diesem Hintergrund lehnt der Verein auch ab, dass das Grundst\u00fcck an privat ver\u00e4u\u00dfert wird: die Art der Nutzung w\u00e4re dann wohl nur schwer zu kontrollieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Januar 2020 \u2013 Antwort der Stadt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Antwort der Stadt auf das Schreiben vom 14.11.2019 erreichte den AKHNR am 16.01.2020. Darin wird auf die erfolgreiche Beteiligung der B\u00fcrger bei der Befragung \u00fcber die weitere Nutzung verwiesen. Die vielen Vorschl\u00e4ge seien gesammelt und dem Planungskomitee vorgelegt worden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch aus Sicht des AKHNR war dies in der Tat ein sehr transparentes und interessantes Vorgehen, wobei der Andrang und die Vielzahl von Ideen die Zust\u00e4ndigen sichtlich \u00fcberrascht, wenn nicht gar \u00fcberfordert hat. Dass am selben Abend daraufhin nicht schon eine Entscheidung getroffen werden konnte, ist von daher nachvollziehbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Antwortschreiben vom 16.01.2020 wurde auch bekr\u00e4ftigt, wie schon bei der B\u00fcrgerbefragung im Mai 2019, dass die Ergebnisse \u00f6ffentlich vorgestellt, bevor sie der Stadtverordnetenversammlung zum Beschluss vorgelegt w\u00fcrden und, dass der Verein diesbez\u00fcglich rechtzeitig informiert werden w\u00fcrde. Die Ideen des AKHNR zu Erhaltung und Nutzung des Geb\u00e4udes werden in dem Schreiben in eine unbestimmte Zukunft verwiesen, da sich das derzeitige Verfahren nur mit Planungen der Fl\u00e4che des ehemaligen Friedhofs und der Friedhofsmauer besch\u00e4ftige. Allerdings werden auch die Ideen des AKHNR bez\u00fcglich der Fl\u00e4chengestaltung nicht aufgegriffen. Es wird vielmehr darauf verwiesen, dass alle aus der B\u00fcrgerbefragung resultierenden Vorschl\u00e4ge gleichberechtigt seien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraus muss der AKHNR den unbefriedigenden Schluss ziehen, dass das verantwortungsvolle, langfristige, verbindliche und strukturierte Engagement eines Vereins mit seinen Mitgliedern und den ehrenamtlich handelnden, pers\u00f6nlich haftenden Vorstandsmitgliedern mit der singul\u00e4ren, auf wenige Stunden begrenzte Beteiligung Einzelner auf eine Stufe gestellt wird. Das ist aus Sicht des AKHNR und sicherlich auch aus Sicht vieler weiterer, in Vereinen und vergleichbaren Strukturen t\u00e4tiger, Ehrenamtler v\u00f6llig inakzeptabel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Erinnerung sei an dieser Stelle das best\u00e4ndige Wirken des AKHNR verdeutlicht. So hat sich Verein im Laufe seiner \u00fcber 40-j\u00e4hrigen Existenz schon f\u00fcr mehrere kulturelle Objekte im \u00f6ffentlichen Raum eingesetzt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das Pflanzen und Umpflanzen der neuen Ortslinde (Millenniumslinde)<\/li><li>Die Restaurationen der Bildst\u00f6cke \u201eNot Gottes\u201c und \u201eDreifaltigkeit\u201c<\/li><li>Die \u00dcberf\u00fchrung eines Gedenksteins aus Miltenberg<\/li><li>Die Restauration des Kriegerdenkmals<\/li><li>Die Planung, Fertigung und Installation der Gassenschilder im Altort<\/li><li>Die Rettung, Renovierung und Erhaltung des alten Lehrerhauses<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bez\u00fcglich des Alten Friedhofs hat sich der AKHNR seinerzeit darum gek\u00fcmmert und erfolgreich erreicht, dass durch die Denkmalschutzbeh\u00f6rde das Torensemble unter Denkmalschutz gestellt wurde und dass eine gro\u00dfe Anzahl erhaltenswerter Grabsteine nicht abger\u00e4umt, sondern entlang der Au\u00dfenmauer aufgestellt werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine herausgehobene Bedeutung des gemeinn\u00fctzigen AKHNR, der sich zuvorderst und als einziger Verein in Nieder-Roden mit der Pflege und Erhaltung von Natur- und Kulturdenkm\u00e4lern per Satzung besch\u00e4ftigt, ist offenbar nun von der Stadt aber nicht vorgesehen. Diese Grundhaltung sollte man im Ged\u00e4chtnis behalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zumindest gilt sie f\u00fcr die Gestaltung der Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Was das denkmalgesch\u00fctzte Torgeb\u00e4ude angeht wird im Schreiben an den AKHNR durchaus angezeigt, dass dessen Sanierung (irgendwann in der Zukunft) unter Einbeziehung der Expertise des Vereins vorgenommen werden solle. Au\u00dferdem wird klar ge\u00e4u\u00dfert, \u201edass an eine Ver\u00e4u\u00dferung der Fl\u00e4che [\u2026] nicht gedacht wird\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warten auf Fortschritte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Ankunft des Corona-Virus im M\u00e4rz 2020 wurde es still um das Projekt \u201eAlter Friedhof\u201c. Da auch die Vereinsmitglieder sich nicht treffen konnte und die Aktivit\u00e4ten auf Eis lagen, hatte man nur wenige M\u00f6glichkeiten, gemeinsam \u00fcber die Zukunft des Projektes nachzudenken. B\u00fcrgerInnen Nieder-Rodens fragten aber durchaus beim AKHNR an, wie denn nun die Beschlusslage zur Umgestaltung sei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Juni 2021 &#8211; Erneute Anfrage und Antwort<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraufhin wurde im Juni 2021 eine erneute Anfrage an die Stadt formuliert. Darin wurde angemerkt, dass der Verein plane, die eigenen Vorschl\u00e4ge des Vereins zur Gestaltung des Alten Friedhofs in einer Pressemitteilung \u00f6ffentlich zu machen, vor allem um zu demonstrieren, dass die fehlende Aktivit\u00e4t im Bereich \u201eAlter Friedhof\u201c nicht an mangelndem Interesse oder Engagement des Vereins lagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diesmal kam die Antwort schon nach einer Woche und sie enthielt Gr\u00fc\u00dfe von B\u00fcrgermeister Hoffmann. Der B\u00fcrgermeister dr\u00fcckte seine Freude \u00fcber das Engagement des AKHNR aus und lie\u00df sein Bedauern dar\u00fcber ausrichten, dass so lange nichts voran gegangen sei. Als Entschuldigung f\u00fcr die Verz\u00f6gerung wird hier nun erstmals das Sturmereignis vom August 2019 und die der Schadensbeseitigung geschuldete Fokussierung der Mitarbeiter des Fachbereichs Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Forst angef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immerhin wird mitgeteilt, dass es schon einen konkreten Planungsentwurf f\u00fcr den Alten Friedhof gegeben hatte, dessen Kosten sogar gesch\u00e4tzt werden konnten. Aus dem Schreiben geht auch hervor, dass der Plan als zu teuer f\u00fcr die Vorlage an die Stadtverordnetenversammlung eingestuft wurde. Die erforderliche \u00dcberarbeitung wurde angegangen und sei nun abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die n\u00e4chsten Arbeitsschritte, n\u00e4mlich \u201edie interne Beteiligung anderer Fachdienste, wie z. B. der Verkehrsbeh\u00f6rde, Feuerwehr und auch der Stadtwerke\u201c m\u00fcssten nun durchlaufen werden. Die Zeitplanung s\u00e4he eine Vorlage des neuen Plans in einer \u00f6ffentlichen Sitzung des Ausschusses f\u00fcr Stadtentwicklung, Planen und Bauen noch im Jahr 2021 vor, sodass im folgenden Jahr der Umbau tats\u00e4chlich stattfinden werde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von einer \u00f6ffentlichen Vorstellung dieses \u00fcberarbeiteten Plans im Rahmen einer Ausstellung eines Modells im B\u00fcrgerhaus, so wie noch im Juni 2019 beim Charette-Verfahren gro\u00dfz\u00fcgig angeboten, ist hier nun nicht mehr die Rede. Coronabedingt solle es stattdessen eine Online-Vorstellung geben, die gerade vorbereitet werde. Es bleibt zu hoffen, dass hierbei M\u00f6glichkeiten geschaffen werden, interaktiv Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen. Ein solcher Planungsentwurf d\u00fcrfte sich schlie\u00dflich nicht ganz von allein erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abschlie\u00dfend wird in dem Schreiben betont, dass die durch den AKHNR angek\u00fcndigte Pressemitteilung der Fairness wegen nicht nur den Inhalt des urspr\u00fcnglichen Anschreibens des AKHNR vom November 2019 behandeln solle, sondern auch den Inhalt des nachfolgenden Austauschs mit der Stadt. Diesem Wunsch m\u00f6chte der AKHNR mit der hier aufgef\u00fchrten umfangreichen Darstellung sehr gerne entsprechen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aus Sicht des AKHNR<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn es richtig ist, dass es Antworten der Stadt gab, so ist aus Sicht des AKHNR festzuhalten, dass der Inhalt nicht die Bed\u00fcrfnisse des Vereins, der Mitglieder und der B\u00fcrger ausreichend adressiert und befriedigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reaktion aus dem Januar 2020 war wenig aufschlussreich und seitdem wurde an dem Plan nicht transparent gearbeitet. Das Ergebnis muss sich erst noch zeigen. Bisher gibt es \u00fcberhaupt keine Informationen \u00fcber die geplante Ausgestaltung des Parks. Daran \u00e4ndert auch die Reaktion aus dem Juli 2021 nichts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist die \u00dcberzeugung des AKHNR, dass im Sinne eines transparenten Umgangs mit der \u00d6ffentlichkeit erhebliches Verbesserungspotential vorhanden ist. So h\u00e4tte im Mindesten den am Charette-Verfahren Mitwirkenden oder besser allen B\u00fcrgerInnen wenigstens der zu \u00fcberarbeitende (da zu teure) Entwurf vorgestellt werden sollen. So h\u00e4tten die Betroffenen einen Anhaltspunkt dazu erhalten k\u00f6nnen, was denn eigentlich am Ende von den vielen Vorschl\u00e4gen aufgenommen wurde und was nicht. Auch die Abw\u00e4gung der Kostenfrage ist von Interesse: Was ist der Stadt Rodgau zu teuer gewesen? Was l\u00e4sst sie sich die Umgestaltung einer Gr\u00fcnfl\u00e4che in einen Park f\u00fcr alle kosten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis heute haben Jene, die bereit waren sich einzubringen, keinen Anhaltspunkt zu diesen Aspekten. Ein derartiges Vorgehen ist dazu geeignet die ohnehin bedauerlich geringe Lust von B\u00fcrgern auf Engagement f\u00fcr eine positive Gestaltung des Ortsbildes weiter verk\u00fcmmern zu lassen. Auch auf die Motivation der ehrenamtlich T\u00e4tigen wirkt es fatal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn der AKHNR nicht die M\u00f6glichkeit zur Erstellung eines repr\u00e4sentativen Meinungsbildes der Einwohner hat, so ist doch festzuhalten, dass in zahlreichen Gespr\u00e4chen mit Mitgliedern und B\u00fcrgern die gro\u00dfen Sorgen f\u00fcr Entwicklung des Ortsbildes zum Ausdruck gebracht werden. Die Gef\u00fchlslage ist zum Teil traurig \u2013 man f\u00fchlt sich vernachl\u00e4ssigt, wenn nicht gar ignoriert. Ein enormes Gewicht hat dabei der Umgang der Stadt mit st\u00e4dtischen Fl\u00e4chen und Geb\u00e4uden \u2013 aus B\u00fcrgersicht dem gemeinschaftlichen Eigentum aller B\u00fcrger \u2013 auch unter der Pr\u00e4misse der anzustrebenden Verdichtung, deren negative Auswirkungen gerade in den Altort-Bereichen schon jetzt Realit\u00e4t sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gro\u00dfe Beteiligung bei der B\u00fcrgerbefragung zeigte klar und deutlich ein gro\u00dfes Interesse der Nieder-R\u00f6der B\u00fcrgerschaft an diesem Projekt. Um nachhaltiges Engagement zu f\u00f6rdern, darf es aus Sicht des AKHNR nicht bei einer einzigen Veranstaltung mit M\u00f6glichkeit zur Mitsprache und Einflussnahme bleiben. Die Gefahr, dass die Glaubw\u00fcrdigkeit der Ansprache und damit der Zuspruch f\u00fcr vergleichbare Formate v\u00f6llig verloren geht, ist akut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Offenlegung der Planungen vor einem etwaigen Beschluss ist daher notwendig. Auch muss es Raum f\u00fcr die Diskussion und Anpassung der Pl\u00e4ne geben. Die Betroffenen m\u00f6chten nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der AKHNR hat sich von Beginn an besonders darum bem\u00fcht, seinem langj\u00e4hrigen Wirken entsprechend, einen konstruktiven Beitrag zu leisten und Unsachlichkeiten und konfrontatives Auftreten zu vermeiden. Diesen Weg wollen wir weitergehen. Wir wollen diese Mitteilung daher auch als einen Versuch des Aufr\u00fcttelns verstanden wissen und als Betonung der Bereitschaft dieses Vereins auch weiterhin das Ortsbild Nieder-Rodens, und damit auch der Stadt Rodgau, im Positiven zu pflegen und zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur besseren Verst\u00e4ndlichkeit und transparenten Darstellung finden Sie im Anhang das urspr\u00fcngliche Anschreiben des AKHNR an die Stadt vom 14.11.2019.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielen Dank f\u00fcr ihre Aufmerksamkeit! <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vorstand<br>Arbeitskreis f\u00fcr Heimatkunde Nieder-Roden e. V.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anhang<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schreiben des AKHNR an den Magistrat der Stadt Rodgau vom 14.11.2019<br>\u2013 Betreff: Gestaltung des Alten Friedhofs in Nieder-Roden \u2013 Einbringung des AKHNR:<\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-11-14_AKHNR_Projekt_Alter-Friedhof_Gestaltung_Anschreiben-Magistrat_v1.0.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Einbettung von 2019-11-14_AKHNR_Projekt_Alter-Friedhof_Gestaltung_Anschreiben-Magistrat_v1.0..\"><\/object><a href=\"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-11-14_AKHNR_Projekt_Alter-Friedhof_Gestaltung_Anschreiben-Magistrat_v1.0.pdf\">2019-11-14_AKHNR_Projekt_Alter-Friedhof_Gestaltung_Anschreiben-Magistrat_v1.0<\/a><a href=\"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2019-11-14_AKHNR_Projekt_Alter-Friedhof_Gestaltung_Anschreiben-Magistrat_v1.0.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Versendet an die Vertreter der Presse  am 05.09.2021<\/p><p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/?p=2988\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2328,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_coblocks_attr":"","_coblocks_dimensions":"","_coblocks_responsive_height":"","_coblocks_accordion_ie_support":"","footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6,160,58,97],"tags":[34,12,35,174,16,59,173,17],"class_list":["post-2988","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-alter-friedhof","category-presse","category-slider","tag-akhnr","tag-alter-friedhof","tag-arbeitskreis-fuer-heimatkunde-nieder-roden-e-v","tag-charette-verfahren","tag-nieder-roden","tag-presse","tag-pressemitteilung","tag-stadt-rodgau","nodate"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-02 00:53:47","action":"category-remove","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2988"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2988\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2991,"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2988\/revisions\/2991"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatverein-nieder-roden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}